Aus
dem Weltraum betrachtet, besteht Ägypten aus
einer Reihe nord-südwärts verlaufender
Streifen. Östlich an Libyen anschließend
bedeckt die westliche Wüste mit ihren Kalksteinformationen
zwei Drittel Gesamtägyptens. Im Südwesten
erheben sich härtere Gesteinsarten bis zu einer
Höhe von knapp 2000 m. Nach Osten wird die
Wüste durch das Niltal begrenzt, einem durchgängig
fruchtbaren Landstreifen von nur 8 bis 16 km Breite.
In diesem schmalen Streifen leben 99% der ägyptischen
Bevölkerung.
Der Nausser-Stausee, entstanden nach dem
Bau des Assuan-Staudamms erstreckt sich in 300 km
Länge südwärts bis zur sudanesischen
Grenze. Nordwärts breitet sich das Nildelta
von Kairo bis zur Mündung mit den Küstenstädten
Alexandria im Westen und Port Said im Osten aus.
Zwischen Nil und Rotem Meer liegt die Arabische
Wüste, eine Serie zerfallender Sandstein- und
Kalksteinplateaus.
Geographische
Merkmale:
Höchster Berg: Jabal Katrina 2637 m
Länster
Fluß: Nil (Teil) 6690 km
Flora/Fauna:
Entlang des Nils gedeihen viele Feuchtpflanzen,
auch der Artenreichtum der Vogelwelt ist beeindruckend.
Hunderte von Vogelarten, teils Zugvögel,
teils Dauerbewohner des Niltals, zehren vom Fischreichtums
des Stromes.
Schleichkatzen,
Silberreiher und Ibisse leben im Nildelta. Die
Wüsten bestehen zum größten Teil
aus Sandflächen ohne Vegetation, doch in
der Arabischen Wüste können vereinzelt
Gräser, Tamarisken und Mimosen wachsen. In
der Nähe von Gewässern oder unterirdischen
Wasseradern gedeihen Dattel- und Astpalmen. Zu
den in der Wüste lebenden Tieren zählen
Gazellen, Hyänen und Schakale, dazu kommen
zahlreiche Nager, Skorpione und Insekten.
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