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Ägypten
2002 El Gouna am Roten Meer |
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Diese
eine Woche, die wir in Ägypten waren, war genau
das was wir uns vorgestellt hatten. Hier hatten
wir die Möglichkeit zwischen viel Sport, Aktion
und Ruhe. In El Gouna angekommen, werden einen alle
Möglichkeiten geboten die es gibt. Vom vielseitigen
Tauchangebot, den unterschiedlichen Wüstentouren,
bis hin zu den Mamut-Fahrten nach Luxor oder Kairo.
Wir entschlossen uns einmal für eine Wüstentour,
einen Ausflug auf
eigene Faust nach Hurghada, sowie einen Tauchausflug
in die Tiefen des Roten Meeres.
Gleich am zweiten
Tag, starteten wir zu einer absolut weiter zu
empfehlenden Wüstentour. Wir wurden erstmal,
Dank der Firma Toyota und einem abenteuerlich angehauchten
Fahrer, richtig durchgeschüttelt.Die
Fahrzeit bis zu den ersten Dünen war ca.
40 min. Hier konnte man sich einige Minuten austoben,
oder sich ein ruhiges Plätzchen zum Fotografieren
suchen. Anschließend wird einem ein Fatamorgana
mitten in der Wüste präsentiert. Die Fahrt
führte uns weiter zu einem Beduinen Dorf. Diese
Menschen leben hier seit ca. 10 Jahren so, das sich
die Abenteuerlustigen
von Hurgahda aus mit dem Jeep ihre Lebensweise
ansehen können. Für einen Mitteleuropäer
sind diese Dimensionen, wie diese Menschen hier
leben, schwer zu begreifen. Muss man gesehen haben!
Mit im Programm war ein
gebuchter Sonnenuntergang, den man nicht alle
Tage sieht. Anschließend wurde bei den Beduinen
noch einwenig Tee getrunken und beduinisches Brot
gegessen. Als kein Krümel des wirklich köstlichen
Brotes mehr da war, kamen die Beduinen langsam in
Stimmung. Sie tanzten und sangen uns ein beduinisches
Lied vor, und das alles ohne Stereoanlage
und Musicmaker...
Wir fuhren nach der Vorführung ein Stück
Richtung Heimat, und hielten nochmals in der Wüste,
um uns einen gigantischen
Sternenhimmel auf der Zunge zergehen zu lassen.
Nach einer Stunde Fahrt, hatten wir dann auch wieder
die festen Straßen
Hurghadas unter der Rädern.
Nach einem Tag am Strand, beschlossen wir dann auf
eigene Faust, nach Hurghada aufzubrechen. In
einen etwas älteren Bus, begann unsere kurze
Reise. Wir waren die zwei einzigen weißen
in diesem Bus, und alleine die oftmals laut diskutierenden
Ägypter, konnten einen schon ein kleines unwohles
Gefühl vermitteln... naja, es ging ja gut...
In Hurghada angekommen, wussten wir eigentlich nicht
so genau wohin. Kopf nach links, Kopf nach rechts...
und schon klebten
sie uns am Arsch. Diese nervenden Händler
lassen einen einfach keine Ruhe. Vielleicht hätte
ich mir ja in Hurghada etwas gekauft, aber dieses
ständige Gelaber: woher kommst du, wie ist
dein Name, ist das deine Frau, ich hab hier ein
Geschäft... jaja bla bla... es nervt. Auch
wenn man die Händler nett und freundlich zurückweist,
und diese das dann auch respektieren. Mit der Zeit
ist es einfach nervig. Nach einer Stunde traten
wir dann wieder unsere Heimreise an. Im übrigen
ist Hurghada das
hässlichste was ich je an Stadt gesehen habe.
Nach einem weiteren Tag der Rast, freute ich mich
auf meinen bevorstehenden Schnorchelausflug.
Ich wurde früh mit dem Bus abgeholt, nach Hurghada
gebracht, auf ein Boot geschmissen, und los ging
es. Wir hatten
drei Stationen vor uns, bei den ersten beiden
hatte ich zum einen das Gefühl, das Rote Meer
wollte mich wegspülen (durch enorme Strömung)
zum anderen wusste ich nicht ob ich im Roten, oder
im Toten Meer bin. Es gab wirklich nicht viel zu
sehen. Die dritte Station stellte sich aber als
absolut genial heraus.
Wrak schnorcheln mit einem Traum von Riff um
uns herum, der absolute Wahnsinn. Tausende
Fische und
farbenprächtige Korallen. Diese
Stunde am Riff hat den ganzen Tag gerettet. Muß
man gesehen haben...
Alles in allem kann man hier am Roten Meer, einen
wirklich schönen Urlaub verbringen. Seht
euch doch einfach meine Bilder mal an!
Man(n) sieht sich
in Ägypten! |
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