Indonesien
liegt an einem Schnittpunkt, an dem drei große
Teile der Erdkruste aufeinander stoßen. Die
Tierwelt der Inseln wird durch die erdgeschichtliche
Entwicklung in eine asiatische und australische
Tierregion geteilt. Indonesiens Inseln liegen über
eine Meeresfläche von 8 Millionen qkm verstreut.
Geologisch
unterteilt es sich in drei Bereiche:
der Westteil umfaßt Borneo im Norden und die
gesamte südliche Inselkette von Sumatra im
Westen bis zu Timor im Südosten, die alle dem
Sunda-Schelf, einer größtenteils überfluteten
Fortsetzung des asiatischen Kontinents angehören.
In der Mitte liegen Celebes - östlich von Borneo
- und die südlichen Molukken im Osten. Sie
gehören zu einer langen, teilweise überfluteten
Gebirgskette, die sich nordwärts bis hin zu
den Philippinen erstreckt.
Die Insel Sumatra steigt aus einem sumpfigen,
waldbedeckten Tiefland im Osten zum erhabenen Barisangebirge
an, das die ganze nach Südwesten verlaufende
Küste beherrscht, zu dem zehn aktive Vulkane
und eine Vielzahl Kraterseen, u.a. der Tobasee im
Norden gehören. Südöstlich von Sumatra,
jenseits der engen Sundastraße, liegt die
gebirgige, dicht besiedelte Insel Java. Eine vulkanische
Bergkette, die sich über die gesamte Insel
hinzieht, schließt 50 aktive und 17 ruhende
Vulkane ein.
Die fruchtbaren Niederungen auf beiden
Seiten der Gebirgskette sind im Norden breiter als
im Süden. Der vulkanische Bogen erstreckt sich
über die kleinen Sundainseln Bali, Lombok,
Sumbawa und Flores nach Osten. Sumba und Timor,
die im Süden der Hauptinselkette liegen, sind
zerklüftet, aber nicht vulkanisch.
Geographische
Merkmale:
höchster
Berg: Puncak Jaya 5029 m
längster Fluß: Barito 885 km
größter See: Tobasee 1775 qkm.
|