|
|
 |
 |
 |
|
|
Indonesien
2002 Bali - Insel der Götter |
| |
Bali
2002 war wieder einmal eine Reise wie aus dem Bilderbuch,
nichts ging schief, aber auch wirklich gar nichts.
An- und Abreise hätte nicht besser laufen können.
Alle Flugzeuge flogen pünktlich ab, wir hatten
nicht einmal große Wartezeiten.
Unser Hotel
in der Ortschaft Seminyak (nördlich von Kuta)
konnte schöner nicht sein. Die Zimmer,
die gesamte Hotelanlage mit seinem Garten und seinen
zwei Poolanlagen waren wirklich sauber, schön
und genau nach unserem Geschmack. Das Hotel liegt
im übrigen direkt am Meer. Das Wetter war uns
treu, wir hatten in 16 Tagen gerade mal 30 sek.
Regen. Bei all unseren 4 Tagesausflügen waren
nur wir, ein Fahrer und unser Guide unterwegs. Wir
konnten also selbst bestimmen, wie wir die Insel
erkunden möchten. Fazit: eine rundum gelungene
Reise mit Tanja und André.
Einen Reisebericht über 16 Tage Bali zu schreiben
ist nicht ganz so einfach. Man nimmt so viele Eindrücke
mit nach Hause und muss diese erst einmal sortieren
und verarbeiten.
Wir haben auf all unseren Reisen die Ausflüge
vor Ort gebucht, und sind damit bis jetzt nicht
unbedingt schlecht gefahren. Man kann sich eben
seine zwei Wochen Aufenthaltszeit, nach unserer
Meinung viel besser einteilen.
Nach einer solchen Anreise gab es eigentlich keine
große Diskussion, was wir die ersten beiden
Tage auf Bali so treiben. Wir wollten uns erst einmal
ausruhen und uns die Sonne auf dem Bauch scheinen
lassen, gesagt getan. In dieser Zeit kümmerten
wir uns allerdings schon um eine Möglichkeit
die Insel zu erkunden. Wir mussten nicht lange suchen,
die erste Gelegenheit packten wir am Schopf. Ein
Van mit einem Fahrer einen Guide sollte uns 3,5
Tage lang die Insel zeigen. Wir wählten die
Ausflüge so, das wir zwischen jeder Tour einen
Tag zum Baden hatten, und am Schluß noch drei
Tage übrig blieben, um noch einige Sehenswürdigkeiten
auf eigene Faust zu erkunden.
Der erste Ausflug:
8.00 Uhr, unser Guide, Fahrer und Van sind bereit.
Wir verlassen unser Hotel Richtung Norden. Norden
ist von unserem Hotel aus immer auch gleich Richtung
Berge. Der Süden der Insel ist so verbaut,
das wir einfach nicht merken in welchem Ort wir
uns gerade befinden, eine Ortschaft geht in die
andere fliesend über.
Je höher man in die Bergregion eintaucht, um
so mehr übernehmen Reisterassen den Anblick
der Umgebung. Einfach gigantisch, egal wieviel Reisterassen
wir auf unserer Reise gesehen haben, sie sind immer
wieder schön anzusehen. Jedes Terassental hat
seinen eigenen Reiz.
Wir kommen zu
unserer ersten Tempelanlage. Pura Ulun Danu,
er liegt herrlich gelegen am Lake Baratan und soll
für mich der wirklich schönste Tempel
werden, den ich auf unserer Reise sehen werde. Wir
haben Fotoglück, es findet ein Tempelfest statt,
hunderte einheimische Menschen in festlichen Gewändern
feiern ein Ritual, welches wir aus unserem Breitengrad
nicht kennen. Hier kann man nichts beschreiben,
man muss es gesehen haben.
Wir fahren weiter Richtung ehemalige Hauptstadt
Singaraja, um ganz im Norden der Insel Mittag zu
essen. Gut gespeist, geht es durch dichten Dschungel
und weite Täler mit gigantischen Reisterassen
am Nachmittag wieder Richtung Hotel.
Auf unseren weiteren Ausflügen besichtigen
wir eigentlich alles an Tempelanlagen, Sehenswürdigkeiten
und Naturschauspielen was die Insel zu bieten hat.
Ich könnte jetzt Zeile für Zeile jeden
einzelnen Ausflug mit all seinen Attraktionen niederschreiben
und dokumentieren und einen Text von einer Länge
erzeugen, den keiner mehr lesen möchte. Nehmt
euch einen Reiseführer und entscheidet selbst
was für euch interessant ist. Als kleinen Tipp
kann man höchstens mit geben, dass 3-4 Tage
wirklich ausreichend sind um die Insel zu erkunden.
Wer trotzdem noch mehr über unsere Ausflugsziele
wissen möchte, sollte sich die Fotogalerie
einmal ansehen. Sie ist wirklich umfangreich (ca.
100 Fotos). Alle wichtigen Anlaufpunkte sind dort
zu sehen.
Nach all unseren
Ausflügen entscheiden wir uns noch für
zwei Alleingänge.
Wir möchten gerne mit dem Taxi die andere Seite
mit der Ortschaft Sanur, und den südlichen
gelegenen Tempel Uluwatu erkunden. Sanur muss man
nicht wirklich gesehen haben. Hier sieht es nicht
wirklich anders aus wie auf der gesamten Insel.
Wobei man den Tempel Uluwatu gesehen haben muss.
Fahrt aber erst zum Sonnenuntergang dort hin, dieser
ist an der Steilküste im Süden wirklich
gigantisch. Ach, und nehmt keine Wertsachen mit,
dort gibt es Affen die einem alles klauen was einbischen
glänzt.
Nach 16 Tagen
Bali, können wir es kaum glauben das Zeit so
schnell vergehen kann. Jedesmal nach einer
solchen Reise, frage ich mich ob unsere westlichen
Lebensweisheiten wirklich die Richtigen sind. Uns
sind 16 Tage lang Menschen begegnet die mit weniger
mehr zufrieden und ausgeglichener sind wie wir hier.
- Das gibt mir zu denken!
Bali, Insel
der Götter - sie ist eine Reise wert! |
| |
|
 |
|
|