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Griechenland
2005 Insel Santorin - Leben auf dem Vulkan! |
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Kurz nach 20.00
Uhr gehe ich mit einem kleinen mulmigen Gefühl
in der Magengegend ins Bett. Schließlich möchte
ich mitten in der Nacht fit sein, wenn es heißt:
"Santorin, wir kommen". Das unwohle Gefühl
kommt ausschließlich von der Tatsache, dass
wir in wenigen Stunden zum ersten Mal mit unserem
kleinen Lukas in einen Flieger steigen und keiner
von uns beiden (mir und meiner Freundin) so genau
weiss, wie er darauf reagieren wird.
Viel geschlafen habe ich in dieser Nacht auf jeden
Fall nicht. Pünktlich um 23.00 Uhr klingelt
der Wecker, auf geht's ins Bad. Mit halb offenen
Augen schlürfe ich nach dem nächtlichen
Waschgang meinen Kaffee. Lange herbeigesehnt, ist
es dann endlich soweit. Wir wecken Lukas um aufzubrechen.
Nach dem Motto "was wollen die um diese Zeit
eigentlich von mir" rütteln wir ihn wach.
Ohne großes hin und her, bringen wir Ihn gleich
ins Auto und ab geht die Post.
Schon auf den ersten
Metern, traue ich meinen Augen nicht. Unglaublich,
aber ich sehe keine 50 Meter. Naja, denke ich mir
noch, auf den ersten Metern ist das kein Problem
- auf der Autobahn wird's schon besser werden. Pustekuchen,
die trübe, weisse Suppe begleitet uns bis München.
Auf dem gesamten Weg zum Flughafen mach ich eigentlich
nichts anderes, als irgend welchen Nebelschlussleuchten
zu folgen. Es ist schon phänomenal, wie wenig
Sprit man braucht, wenn man nicht schneller wie
100 km/h fahren kann.
Um ca. 4.00 Uhr
kommen wir auf dem Parkplatz am Flughafen an. Es
ist so nebelig, dass ich beim Einfahren auf das
Flughafengelände unter den Schildern stehen
bleiben muss, um sie lesen zu können. Direkt
am Flughafen verläuft alles reibungslos. Lukas
ist gut drauf und gleichzeitig von den großen
Hallen begeistert. Nach einem köstlichen Kaffee
steigen wir dann auch pünktlich um 5.30 Uhr
in den Flieger ein.
Die heiße
Phase für uns Eltern hat nun endlich begonnen.
Beide blicken wir schon beim Einsteigen gespannt
auf jegliche Verhaltensweisen unseres Sohnes. Locker
ist er, einfach locker - als ob er die Gene seines
Vaters in sich trägt. Wie ein alter Globetrotter
sitzt er auf den Beinen meiner Freundin und sieht
aus dem Fenster.
Jetzt kommt für
mich das Unbeschreibliche. Während der Flieger
langsam zur Startbahn rollt, schläft unser
Sohn feste ein. Die Turbinen drehen hoch, mit mächtig
Schub machen wir schnell Meter gut. Mit Druck auf
den Ohren geht's steil nach oben und das alles hat
unser Lukas verschlafen. Unglaublich, wir machen
uns seit Tagen Gedanken, wie unser Sohn im Flieger
wohl reagieren wird - und was macht er, er schläft
wie ein kleiner Engel.
Nahe der griechischen
Grenze gehen so langsam die kleinen Augen wieder
auf. Zwei Drittel unserer Flugstrecke haben wir
bereits hinter uns. Nur noch wenige Minuten und
wir sind endlich auf unserer Urlaubsinsel angekommen.
Wir drehen im Landeanflug noch eine Runde um Santorin
und ehe wir uns versehen, ist auch diese Anreise
mit dem Flugzeug vorbei. Nachdem wir unsere Koffer
wieder haben, geht's zum Bus und ab ins Hotel. Die
Fahrt dorthin dauert gerade mal 15 Minuten. Voller
Stolz über unseren kleinen Lukas, sitzen Petra
und ich im Hotel und denken an die schönen
Tage die uns noch bevorstehen.
Wie es weitergeht
und was wir alles erlebt haben, findet ihr unter
dem Punkt Reisebericht. |
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