|
In
den Alpen sind die Wintermonate gewöhnlich
kalt und schneereich, während die Sommer
kurz und kühl sind. Die Temperaturen
schwanken erheblich. Niedrige Temperaturen
an den höher gelegenen Hängen
wechseln mit Temperaturanstieg durch intensive
Sonneneinstrahlung.
Die nördliche Ebene, die durch die
Ligurischen Alpen vom Meer abgeschirmt wird,
hat lange warme Sommer, die ideale klimatische
Bedingungen für die Landwirtschaft
schaffen, die kurzen Winter sind oft sehr
kalt. Weiter im Süden herrscht ein
mediterranes Klima mit warmen sonnigen Sommern
und milden Wintern. In den Höhenlagen
der Apenninen fällt drei mal so viel
Niederschlag wie im Tiefland, wo im Sommer
mitunter lange Trockenperioden auftreten.
Strenge
Winterwinde brausen über dem Ligurischen
Meer. Auf Sardinien wehen kalte nordische
Wirbelwinde, während der Libeccio vom
Westen kommend die Italienische Riviera
heimsucht, im Frühjahr bringt der Schirokko
heiße Luft aus Afrika nach Italien.
|