Es
ist 2.00 Uhr mitten in der Nacht, als wir unseren
kleinen Lukas (10 Monate) aus seinem Bettchen heben,
um Ihn ins Auto zu bringen. Er schaut etwas verwirrt,
was ist denn heute los, ist die Nacht wirklich schon
um - oder geht es mal wieder in den Urlaub? Juhuuu,
die bringen mich ins Auto, wir fahren also weg...
Eine lange Anreise steht uns dreien bevor, bis wir
an unserem Urlaubsziel ankommen, vergehen ganze
3 Tage. Es liegen 1100 km fahrt vor uns, eine solche
Strecke wollen wir unseren 10 Monate alten Sohnemann
Lukas nicht zumuten, und beschliessen einen dreitägigen
Zwischenstop in Südtirol einzulegen. Die Fahrt
dort hin verläuft reibungslos. Lukas wacht
das erste Mal an der Mautstation am Brenner auf.
Er hat die ganze Strecke von ca. 500 km gemütlich
geschlafen. Jetzt aber wird erst einmal gefrühstückt.
Während unser kleinster sein Fläschchen
bekommt, gönnen wir uns einen guten Kaffee.
Nach einer guten Stunde Pause starten wir zur letzten
Etappe durch. Bis wir bei Kammerlanders in Ahornach
ankommen, vergeht noch eine gute Stunde. Wie immer
wurden wir in unserer zweiten Heimat herzlich begrüßt.
Martha die Chefin des Hauses macht uns auch schnell
noch ein gutes Frühstück. Lukas fühlt
sich dort richtig wohl, krabbelt am Boden hin und
her, und freut sich über die vielen netten
Leute um ihn herum.
Wir verbringen in Südtirol
drei herrliche sonnige Tage, bevor wir am 09.10.2004
um 9.00 Uhr wieder aufbrechen. Unser eigentliches
Urlaubsziel rückt in greifbare Nähe.
Meine einzige Sorge gilt Lukas, hoffentlich hält
er durch, denn alleine die Autobahnstrecke von
Brixen bis Florenz ist schon mächtig lange.
Wir brauchen von Ahornach bis Brixen eine gute
Stunde, denn die Urlaubssaison ist vorbei und
überall wird gebaut. Aber keine Sorge, unser
Lukas schläft, und das soll bis Verona auch
so bleiben. Er ist einfach ein Globetrotter -
ich bin Stolz auf ihn, solche Reisen kann man
sicherlich nicht mit jedem 10 Monate alten Kind
unternehmen.
Es ist 16.00 Uhr als
ich auf die Klingel von unserer Unterkunft drücke.
Der Herr des Landgutes Pian della Casa heißt
uns auch gleich willkommen und zeigt uns unsere
Wohnung. Wir hatten es wieder einmal geschafft,
jetzt kommt der angenehme Teil unserer Reise.
Was wir eine Woche lang im Herzen der Toskana
erlebt haben, findet Ihr wie immer unter dem Punkt
Reisebericht.
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