| Thailand ist ein tropisches
Land mit hohen Gebirgen, Regenwäldern, breiten
Schwemmlandebenen und Sandstränden. Die höchsten
Erhebungen befinden sich im Norden, wo einige Faltengebirge
- die letzten Ausläufer des Himalaja - liegen.
Ein Gebirgszug setzt sich entlang der Grenze zu
Myanmar nach Süden fort und verläuft über
die gesamte Länge des südwestlichen Isthmus
von Kra.
Diese Gebirge fallen
an ihrer Westseite steil zur Andamanensee ab.
Die Ostküste am Golf von Thailand ist sanfter,
doch ebenfalls buchtenreich. Beiden Küsten
sind viele, landschaftlich bezaubernde Inseln
vorgelagert, darunter Phuket, die eine der größten
ist.
Die fruchtbare, zentrale
Schwemmlandebene des Menam-Flußdeltas ist
sehr dicht besiedelt, hier konzentrieren sich
auch Landwirtschaft und Handel. Besonders dieses
Gebiet ist von den schweren jahreszeitabhängigen
Überschwemmungen betroffen.
Das sich nordöstlich
anschließende Khorat-Plateau ist eine Landschaft
aus Sandsteinhügeln und nimmt den Osten Thailands
ein. Es ist zwischen 200 und 300 m hoch. Die Berge
tief im Südwesten des Landes sind die Fortsetzung
des kambodschanischen Kardamomgebirges.
Geographische Merkmale:
Höchster
Berg: Doi Inthanon 2595 m.
Flora/Fauna:
Große Gebiete
des tropischen Regenwaldes fielen den Rodungen
zum Opfer, um Anbauflächen zu gewinnen, weshalb
heute weniger als ein Drittel des Landes bewaldet
ist. Der größte Teil des noch verbliebenen
Waldlandes liegt in den kaum zugänglichen
nördlichen Gebieten. Dort herrschen vor allem
Teak und andere Harthölzer vor und es gibt
neben einer artenreichen Vogelwelt auch viele
Schlangenarten; die Anzahl der wild lebenden Säugetiere
wie Leoparden und Tiger ist durch die Jagd erheblich
zurückgegangen. Rhinozerosse und Tapire sind
nahezu ausgerottet.
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